Tiefschlaf

1. Tiefschlaf

Der Fortschritt des Lebens ruht auf den Stufen von Ruhe und Aktivität, und daher kommt dem Schlafzustand eine große Bedeutung für die Erholung von der Tagesaktivität zu. Im Tiefschlaf sind die meisten Menschen ohne Bewusstheit, aber mit wachsendem Kosmischem Bewusstsein nehmen die Erfahrungen des Wachschlafs zu, also der Koexistenz von innerer,

 

Ernst-Peter: Auf meinem TM-Lehrerausbildungskurs am 31.03.1974 hatte ich die Gelegenheit, für etwa eine halbe Stunde direkt neben Maharishi zu sitzen. Maharishi erklärte mir etwas und zeichnete dabei in meinen Notizen herum. In dieser Nacht ist etwas mit mir passiert. Als ich nach der persönlichen Begegnung mit Maharishi ins Bett ging, konnte ich die restliche Nacht nicht wie gewohnt schlafen. Ich erfuhr ein kristallklares, helles, unbegrenztes Bewusstsein. Mein Körper war in einer sehr wonnigen, tiefen Ruhe, aber mein unbegrenzter Geist war in sich still und wach. Seit dieser Begegnung mit Maharishi hatte ich immer mal wieder diese Erfahrung von innerer Wachheit, während mein Körper schlief.

Claus: Der Tiefschlaf hat jetzt eine Art genussreiche, innerlich wache und stille Qualität bekommen, und jeden Abend freue ich mich auf diesen Zustand. – Daran, dass ich keinen durchgehenden Wachschlaf habe, erkenne ich aber auch, dass ich nicht erleuchtet bin; aber es wächst von Tag zu Tag.

Heinz: Der Tiefschlaf ist ein „körperloses Zeuge sein“ (witnessing). Beim Einschlafen erfahre ich den Körper noch, solange die Sinne noch ein bisschen funktionieren, höre den Körper z.B. manchmal schnarchen, dann gehen die Sinne aber auch zur Ruhe und nur noch "Ich" bin da, jedoch nicht als das "ich", das denken und handeln und erfahren möchte, sondern nur als bloßes Dasein.